Rosenkranz

Anleitung zum Rosenkranzbeten

„Der Rosenkranz – das Gebet meines Herzens“ (Papst Franziskus)

In diesem Gebet betrachten Sie das Leben, Leiden, Sterben und die Auferstehung Jesu. Falls Sie keinen Rosenkranz (die Perlenkette) haben, können Sie ihn gerne bei uns im Hörerservice anfordern.

Man könnte diese Form des Gebetes auch als ein „Gehen“ durch die Szenen des Lebens und Wirkens Jesu bezeichnen. Das Besondere: Wir sind dabei nicht alleine, sondern an der Seite Mariens, „um Christus zu erfassen und um in die Geheimnisse einzudringen, schließlich um Seine Botschaft zu verstehen“ (Hl. Papst Johannes Paul II.)

Auch der Barmherzigkeitsrosenkranz ist ein wichtiger Bestandteil unseres Radioprogramms, weswegen er auf dieser Seite auch angeführt ist.

Rosenkranz

Freudenreicher Rosenkranz

Lichtreicher Rosenkranz

Glorreicher Rosenkranz

Schmerzhafter Rosenkranz

Warum ist diese Gebetsform derart beliebt? Papst Franziskus gibt selber eine wegweisende Antwort: „Der Rosenkranz ist das Gebet, das mein Leben begleitet; das Gebet der Einfachen und der Heiligen; das Gebet meines Herzens.“ Es ist ein Gebet für jede Lebensphase und Tageszeit.

Im Rosenkranz sind viele zentrale Gebete, wie das Glaubensbekenntnis, das Vater Unser und das Ave Maria, enthalten. Das „Gegrüßet seist du Maria“ hat seinen Ursprung im Lukasevangelium: Der Engel Gabriel spricht zur Muttergottes: „Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.“ Es schließt sich der Gruß ihrer Verwandten Elisabeth an: „Gesegnet bist du unter den Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.“ Wir betrachten dabei, dass Gott das Ja-Wort eines Menschen abwartet, um Mensch zu werden und uns zu erlösen. Er hat es nicht ohne uns getan.

Im 13. Jahrhundert wurden die Bibelverse zusammengesetzt und über Jahrhunderte entwickelte sich dieses Gebet wie wir es heute kennen – eine einfache und unkomplizierte Bibelbetrachtung.

Wir blicken im Rosenkranz nicht nur auf Maria, sondern vor allem auf ihren Sohn Jesus, der Mensch geworden ist. Wir schauen auf das Geheimnis unserer Erlösung.

BARMHERZIGKEITS-ROSENKRANZ

Jesus, ich vertraue auf Dich
„Ich will die leidende Menschheit nicht strafen, sondern sie gesundmachen, sie an Mein barmherziges Herz drücken. Aus Meiner Barmherzigkeit schöpft man Gnaden mit nur einem Gefäß – und das ist das Vertrauen. Je mehr eine Seele vertraut, umso mehr bekommt sie.“

Papst Franziskus rief im Dezember 2016 nicht ohne Grund ein „Heiliges Jahr der göttlichen Barmherzigkeit“ aus. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden der polnischen Ordensschwester Faustyna Kowalska die Geheimnisse der göttlichen Barmherzigkeit von Jesus anvertraut. Bei ihrer Heiligsprechung im Jahr 2000 führte Papst Johannes Paul II. das Fest der göttlichen Barmherzigkeit am Sonntag nach Ostern ein. In einer ihrer Visionen sagte Jesus zu Sr. Faustyna:

„Bete diesen Rosenkranz, den ich dich gelehrt habe. Derjenige, der ihn betet, wird stets von großer Barmherzigkeit umgeben sein im Leben und besonders in der Todesstunde.“ (Worte Jesu zur hl. Schwester Faustyna Kowalska)

Zeugnisse unserer Hörer

“Ich bin seit fünf Jahren berufsunfähig. Ich hab einen Zusammenbruch gehabt, hatte Burnout und war so am Ende. Mir hat nur das Radio Maria wieder auf die Beine geholfen.” (Christa)